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Frohe Ostern

an alle Daheimgebliebenen! Das Gute an Good Friday ist, dass alle Pubs geschlossen haben und ich somit einen Tag frei habe (was aber auch wieder das Schlechte ist, da man zum Freitag nicht fortgehen kann). Deswegen wurde die Fahrt nach Perth auf naechstes Wochenende verschoben, an dem ich ja sowieso dieses wunderschoene Kaff verlassen werde. Stattdessen geht es bereits Vormittag mit einem Fisch-BBQ los und ... der Fisch muss ja auch schwimmen. (War mir uebrigens total neu, dass Katholiken am Karfreitag Fisch essen sollen, wahrscheinlich wegen diesem Christus-Symbol bla bla bla).

1 Kommentar 5.4.07 07:56, kommentieren

Nur noch 3 Tage

und dann geht es zurueck nach Perth.
Die Woche hat sich als ganz lustig rausgestellt. Kelly, meine Arbeitskollegin, hatte sich vor ein paar Wochen bei der Konkurrenz beworben und hatte gestern ein erfolgreiches Vorstellungsgespraech. Somit verlaesst sie das sinkende Schiff am Samstag und sie war ganz ueberrascht, dass ich ja auch am Wochenende abhaue. Da wurde Ike so ueberschaeumend, dass er ihr gesagt hat, sie brauche auch fuer den Rest der verbleibenden Woche nicht wiederkommen. Von 3 Barmaedels ist nun noch die traegeste und nutzloseste uebrig. (Wenn man den Gaesten mal so zuhoert:" Die steht ja nur rum und starrt Loecher in die Luft und ich verdurste. Was fuer eine langsame BITCH!")
Und jetzt steht Ike da, ach, das hat ja herrlich gepasst.

2 Kommentare 11.4.07 06:03, kommentieren

Suedwesttour

Nach einem verregneten Sonntag in Perth bin ich zu meiner Suedwesttour am Montag morgen aufgebrochen. Von Perth aus ging es mit ca. 17 Gleichgesinnten (ueberraschenderweise auch ein paar Vertreter deraelteren Generation) gen Sueden. Erster Stop war das Dolphin Discovery Centre in Bunburry, wo wir leider keine Delphine gesehen haben. In Busselton ist die groesste Attraktion ein Steg am Hafen, fuer den man auch noch Eintritt bezahlen sollte. Die Nigli-Cave, eine Weinverkostung und Margeret River, ein Surfer- und Weinstaedtchen, rundeten den Tag ab. Geschlafen haben wir in Pemberton, in the Middle of Nowhere in einem Cottage, wo wir den Abend mit einem BBq ausklingen lassen haben.
Frueh los ging es am naechsten Tag, und zwar hiess es als erstes einen Baum beklettern: Bicentenial Tree, ca. 75 m hoch und wurde frueher als Sichtungspunkt fuer Buschbraende genutzt. (Den Muskelkater vom Runtersteigen habe ich noch 3 Tage spaeter, aber ich war eine der wenigen, die sich bis ganz hoch getraut hat). Weiter ging es zum Valley of the Giants, wo man auf Haengebruecken zwischen den Baumkronen riesiger Baeume herumlaeuft (Tree Top Walk). Nachdem wir noch die Gap und die Natural Bridge bewundert haben, waren wir abends in Albany, eine der ersten Siedlungen in WA.
Am naechsten Morgen verliessen wir Albany nicht ohne noch einen Blick ueber den Hafen zu werfen. Danach ging es in die Stirling Rangers zur Buschwanderung, der ich mich aufgrund meines Muskelkaters verweigert habe. Mittags (am Bluff Knoll, hoechster Punkt) hiess es Abschied nehmen von einem Teil der Gruppe, der nach Perth zurueck gefahren ist. Nach einer ermuedenden Fahrt sind wir in Esperance angekommen.
Donnerstag war der Nationalpark Cape Le Grand an der Reihe mit quietschenden Sandstraenden (aufgrund des hohen Siliciumanteils)- schneeweiss und obergeil. Heute habe ich mich mal der Wanderung angeschlossen zur Lucky Bay. Danach sind wir entlang des Great Ocean Drives gefahren und haben einige der schoensten Straende gesehen und den Pink Lake (der aufgrund von Bakterien eigentlich pink ist, durch den Regen aber sind sie anscheinend abgestorben). Esperance an sich ist ziemlich ruhig. Morgen geht es ueber den Wave Rock, einen Hundefriedhof in Corrigin und York nach Perth (was ueber 800km und somit um 5 aufstehen bedeutet). Mein Wochenende werde ich in Narrogin verbringen, um endlich mal Fotos von meinen Aufenthaltsorten zu machen.

1 Kommentar 19.4.07 10:36, kommentieren

Gen Norden

Am Montag, dem 23. April ging es nach einem Wiedersehenswochenende in Narrogin von Perth auf gen Norden. Erster Stopp war der Nambug NP mit der beruehmten Pinnacles Desert, komische Formationen aus Limestone in der Wueste. Danach ging es zum Sandboarden. Fuer den 5s Trill einen Sandhang runterzurutschen musste man hinterher den Huegel wieder hochklettern, wobei einem der ganze Sand entgegen kam. Bei manchen sah man richtig den Abdruck der Sonnenbrille, da die Augen die einzige sandfreie Stelle waren. Uebernachtet haben wir in einem Beachhaus nahe Kalbarri. Den National Park haben wir am Dienstag in Angriff genommen. Zuerst hielten wir am Pot Alley, sind dann in den Z-Bend Gorge hinuntergeklettert, doch den Loop haben wir nur von der Aussichtsplattform (die uebrigens ein Nature's Window hatte, ideal fuer Fotos) in Augenschein genommen. In der Shark Bay, Weltnaturerbe, sind wir ueber den Hamelin Pool gewandert, der Organismen enthaelt, die vor Jahrtausenden zur Entstehung der Erde beigetragen haben aufgrund iher O2 Produktion. (Wenn man die Wichtigkeit nicht gewusst haette, haette man einfach eine steinige Bucht vermutet). Aufregender war Shell Beach, der komplett aus Muscheln besteht.
Am Mittwoch Morgen liessen wir uns die Delphinfuetterung in Monkey Mia nicht entgehen. Danach sassen wir nur im Bus, um Coral Bay und das Ningaloo Reef zu erreichen, wo wir nachher noch schnorcheln gehen werden.

2 Kommentare 26.4.07 03:00, kommentieren

Ningaloo Reef

In Coral Bay haben wir gestern eine Glas Bottom Boat Tour gemacht, und zu unserem Glueck hat sich das Wetter auch aufgeklart. Ich habe zum ersten Mal dem wasserfesten Cover meiner Kamera getraut und .... sie funktioniert immer noch. Im Shark Nursery haben wir leider keine Haie gesehen, doch dafuer heute im Cape Range NP bei Exmouth.
Zuerst mussten wir uns noch einen Leuchtturm (von dem man allerdings eine obergeile Aussicht hatte) und Yardie Creek anschauen, um dann endlich an der Turquoise Bay in die Fluten zu huepfen. Das Riff ist hier viel schoener als in Coral Bay und, ich habe einen Hai gesehen (Reef Sharks sollen aber angeblich nicht gefaehrlich sein).
Morgen geht es 3 Naechte lang in den Karijini NP zum Bush Campen. Ich wusste doch, warum ich mein Zelt mitschleppe: Ich will nicht bei lebendigen Leibe von tropischen Muecken nur in einem Swag aufgefressen werden.

1 Kommentar 27.4.07 11:25, kommentieren

Karinjini NP

Allein der Weg hierher war schon ganz lustig, Dauerregen und alle Strassen ueberflutet. Deswegen mussten wir immer laufen, damit der Bus weniger Gewicht hat. Nichtsdestotrotz kam Minuten spaeter die Sonne raus und wir hatten ein schoenes Besaeufnis am Abend.
Am Sonntag ging es dann in die Dales Recreational Area, mit einem erfrischenden Bad im Circular Pool und Fern Pool, unter dessen Wasserfaellen man duschen konnte. Danach haben wir noch 2 Gorges bestiegen (u.a. Joeffre). Hinuntersteigen ist immer ein Vergnuegen, da man immer an den Felswaenden entlangklettert.
4 Gruende, warum (Montag) heute ein SCheisstag war:
1. Bin beim Abseilen abgerutscht und auf die Klippen gefallen
2. Habe mein Fliegennetz an jenem Pool vergessen
3. Habe meine KAMERA an einem Pool vergessen (Gott sei DAnk haben sie 3 Asiaten mitgebracht)
4. HAbe meine Sonnenbrille in Arsch gemacht.
Das alles ist am Weona Gorge und im Amphittheater passiert. Am coolsten war der Spiderwalk zum KErmit Pool, da man wie eine Spinne zwischen den Felswaenden entlanggeklettert ist, da man keinen Boden unter den Fuessen hatte.

30.4.07 09:33, kommentieren