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Back in Sydney

Vor ca 2h bin ich in Sydney angekommen und habe wieder mal meinen bombenschweren Rucksack verflucht. So ein Trolli waere fein. Erstaunlicherweise ging die Busfahrt schnell um und war recht komfortabel. Natuerlich gab es in Mildura ein paar Traenen zum Abschied und es war richtig suess, dass mich soviele Leute zum Bus begleitet haben.
Nachher werde ich schon mal den Backpacker Car Market ausfindig machen, damit ich mich mit Michel am Montag ins Getuemmel stuerzen kann.

1.12.06 02:12, kommentieren

Wiedersehen in Sydney

Gestern habe ich seit langem mal wieder meine Freundin Yumi getroffen und sie war so lieb und hatte Sushi fuer mich gemacht. Leider wurde aus unseren Partyplaenen nichts, da bereits 2 Bier zu viel fuer sie waren und sie nach Hause gehen wollte. Na ja, musste ja heute sowieso frueh aufstehen, um noch auszuchecken, mein Gepaeck schnappen und dann Michel auf dem Flughafen abholen. 1h Verspaetung war noch im Rahmen. Kaum angekommen waren wir auch schon auf der Suche nach einem passenden Gefaehrt. Nur leider spielt das Wetter jedes Mal, wenn ich in Syd bin, verrueckt. Gestern hat es zum ersten Mal seit 2 Monaten hier geregnet, aber dafuer wie aus Giesskannen.
Hoffentlich finden wir bald ein Auto, um dann Richtung Canberra weiterzuziehen. Fuer heute werde ich damit beschaeftigt sein, Michel wach zu halten, damit er nicht heute Nacht um 3 hellwach ist.

2 Kommentare 3.12.06 04:46, kommentieren

Aufregung in Sydney

Bereits am ersten Tag haben wir uns nach einem Auto umgeschaut und auch schnell was passendes gefunden. Somit haben wir am Montag Morgen den Autodeal besiegelt und haben uns in den Behoerdendschungel gestuerzt. Leider geht es hier nicht so unbuerokratisch ab wie ich erwartet habe (die Aussies sagen ja immer, Regeln sind dazu da, um gebrochen zu werden). Jetzt muessen wir uns nachtraeglich noch ein paar Papiere organisieren und das bestimmt unseren Tagesablauf. Lustig war ja, dass ich die Probefahrt machen musste, da Michel sich den Linksverkehr noch nicht zugetraut hat. Panisch wurde ich ein wenig, als ich nicht wusste, wo ich parken sollte (ueberall Parkverbot!) und der Reservetank schon eine Weile geblinkt hat, aber keine Tankstelle in der Naehe war. Doch heute frueh hat Michel das Auto ins Parkhaus gefahren.
Nichtsdestotrotz haben wir schon viel gesehen. Bereits Sonntag konnte Michel von sich behaupten, dass er das Wichtigste gesehen hat: Oper und Hafen. Gestern abend haben wir dann einen Bummel an der Hafenpromenade (Sydney Cove) zum Kuenstlerviertel The Rocks gemacht. Dort haben sich vor vielen Jahren die ersten Siedler niedergelassen. Danach haben wir noch Chinatown und die Shoppingmalls erkundigt und sind abends nach bestimmt 15km zu Fuss mit bleischweren Fuessen ins Bett gefallen.
Nun muessen wir uns noch eine kleine Campinsausruestung zusammenstellen, aber das duerfte eine der kleinsten Uebungen sein.

2 Kommentare 5.12.06 02:12, kommentieren

Mein erstes Auto

Ja, endlich steht mein Name auf der Zulassung. Aber in Deutschland waere das nie moeglich gewesen. Mit einer Registrierung vom Vorvorbesitzer und ein paar Kaufvertraegen auf Pommestueten sind wir zur Zulassungsstelle und sie haben mir doch tatsaechlich ein neues Formular ausgestellt. Ich bin jetzt stolze Besitzerin eines Mitsubishi Magna (Kombi).
Nachdem der Amtsschimmel genug gewiehert hat, sind wir nach Chinatown und anschliessend ueber die Harbour Bridge geschlendert. Ziel war der Luna Park (Freizeitpark), von dem die ganze Stadt spricht. Doch irgendwie wurde der noch nicht eroeffnet, denn auf der Suche nach einem Klo bin ich in Massenvorstellungsgespraeche geplatzt. Da unsere Fuesse schon so geschunden waren, sind wir mit der Faehre zum Circular Quay uebergesetzt. Abends haben wir uns mit Yumi und ihrem polnischen (Boy?)Friend getroffen und sind ins Casino gesteuert. Vorher mussten wir allerdings noch Schuhe kaufen gehen, da Michel nur Flip Flops anhatte und das seine Chance reinzukommen erheblich minimiert haette. Als wir eintraten, haben wir erst mal Baukloetze gestaunt: Ueberdimensionale, Goldene Dollar an der Decke und soviel.... Gambling. Aber man hatte einen wunderschoenen Blick auf Darling HArbour und die Skyline by night.

2 Kommentare 5.12.06 23:49, kommentieren

Auf nach Canberra

Das Olympische Dorf war wohl der groesste Reinfall ueberhaupt. Auf unserem Weg nach Canberra haben wir noch im Olympic Park angehalten und da gab es absolut nix zu sehen. In Canberra war es dann schon besser, allerdings hat die Stadt als Haupstadt Australiens beinahe die Groesse von Erfurt! Dort haben wir uns die geometrische Konstruktion des Grundrisses, nach dem die Stadt 1901 erbaut wurde, erklaeren lassen: Das Nationale Dreieck, an dessen Spitze das Parlamentsgebaeude steht. Highlight war das Australian War Memorial, von dem Michel sehr begeistert war. Was die alles an Schaumaterial haben, das duerfte man in Deutschland nicht mal zeigen. Generelll sind Museen hier interaktiver und anschaulicher.
Auf dem Campingplatz haben wir dann Seite an Seite mit Kangaroos geschlafen.

11.12.06 01:02, kommentieren

Phillip Island

Nach einem Tag Fahrt an der Wilderness Coast in Gippsland sind wir in Phillip Island angekommen. Leider war die Sicht aufgrund von Buschfeuern, die aber weit genug weg waren zu unserer Sicherheit, getruebt. Dort haben wir zunaechst eine historische Farm besucht und dann das Koala Conservation Centre. Die sind ja so putzig, nur leider sehr traege und wenn ueberhaupt nur nachtaktiv. Abends haben wir dann der Penguin Parade zugeschaut, das Highlight der Insel. Nach Sonnenuntergang kommen Zwergpinuine aus dem Meer, watscheln ueber den Strand und beziehen ihre Nachtquartiere.
Da zeitgleich ein riesengrosses Autorennen auf der Insel stattfand, mussten wir doch auf einem Parkplatz im Auto uebernachten, aber so kamen wir puenktlich am naechsten Morgen um 8 in Melbourne an. (Im Kofferraum schlafen ist super komfortabel, besser als im Zelt.)

11.12.06 01:07, kommentieren

Melbourne

Jetzt sind wir in Melbourne. Zunaechst mussten wir unsere Shoppinglaune im Queen Victoria Market befriedigen. Typisch Frau, was habe ich gekauft: ne Handtasche und Schuhe. Allerdings wurde der Markt zur Mittagsstunde heiss wie ein Treibhaus. Deswegen sind wir in die city circle tram gesprungen, die eine Stadtrundfahrt in asbachuralten Strassenbahnen anbietet. Abends waren wir im Aquarium, was ich sogar besser als das Sydney Aquarium fand.

1 Kommentar 11.12.06 01:10, kommentieren