Alltag

Der geht jetzt wieder los. Gestern hatte ich meinen ersten Tag im Cafe und die Woche geht's richtig rund.

1 Kommentar 13.8.07 04:10, kommentieren

Letzter Tag in Perth

Gerade eben haben wir unser tolles Gefaehrt abgegeben. Gott sei Dank. Die letzten 3 Tage in Perth waren regnerisch, die Unterkunft sch... sodass wir im Kings Park im Dunkeln und bei Regen in Decken eingewickelt ein BBQ gemacht haben. Gestern waren wir auf Rottnest Island und konnten den Regenschauern in Perth zuschauen. Die Insel ist traumhaft und wir haben auch die Namensgeber der Insel gesehen: Quokka, eigentlich kleine Wallabies, also kangarooaehnlich, aber die Hollaender haben sie als Ratten angesehen, daher Rattennest =Rottnest Island.

8.8.07 04:10, kommentieren

Girls on the road

Sonntag Nacht habe ich Mutsch und Mel abgeholt und Montag Morgen haben wir unseren Wicked Camper in Empfang genommen, bestimmt das aelteste Modell, was auf dem Hof stand. Los ging die Reise, erst mal total verfahren und den Tag haben wir nur 200km noerdlich von Perth in Cervantes beendet. Ein frueher Start am naechsten Morgen hat es uns ermoeglicht, den Sonnenaufgang ueber den Pinnacles zu sehen. Weiter Richtung Norden, Stopp in Geraldton und 2h Unterkunftssuche in Kalbarri. 4.15 aufstehen und zum Nationalpark fahren und auf den Sonnenaufgang warten, um in den ZBend zu steigen. Moerderisch fuer Mutsch, wie sich nachher rausstellte. Nach ein paar Traenchen in der Schlucht sind wir sicher wieder nach oben geklettert und haben die Aussicht genossen. Ueber eine sandige Holperpiste noch zum Nature Window und auf gen Norden. Da ich schon ziemlich fertig war, habe ich mich nach hinten gelegt und wir werden doch glatt von den Bullen angehalten. 500Dollar Strafe wegen Nicht-Anschnallen fuer mich. Die Aufmerksamkeit hat aber Mutsch, die ihren Gurt vorschriftswidrig unterm Arm hatte, auf uns gezogen. Einen nicht geringen Teil hat bestimmt auch die auffaellige Lackierung unseres Campers auf sich gezogen (hinten steht drauf: Du erinnerst mich an meinen Mann, ausser dass der schon im Garten begraben liegt.)
In Monkey Mia haben wir unseren Plan geaendert und uns entschieden, wieder nach Sueden zu fahren. Nach der Delphinfuetterung (wo wir beinahe 15000Dollar wegen Rauchen im Cafe bekommen haetten) wurden wir wieder von den Bullen angehalten, doch diesmal war alles i.O.
Nach einer Nacht in Geraldton sind wir wieder heil in Perth und Freo angekommen. Ach ja, in Geraldton hatten wir ein kleines Problemchen mit unserem Babe, es hat im Motor geblubbert, als der ADAC-Typ kam, war es natuerlich weg. Wir sind jetzt ganz firm, wo wir Wasser und Oel nachfuellen muessen.

1 Kommentar 6.8.07 10:43, kommentieren

Und es geht wieder los

Nach einem kurzem Heimaturlaub mit einer Willkommens- und einer Goodbye-Party bin ich wieder in Australien. Die Sache mit dem Autokauf gestaltet sich schwieriger als erwartet und mieten kann ich mit meinen jugendlichen 19 Jahren auch nicht. Deswegen habe ich schon die Moeglichkeit eines Wicked Campers in Erwaegung gezogen (Mutsch wird mich umbringen). Aber man muss ja nicht darin schlafen, man kann es auch nur als Gefaehrt benutzen.
Mal schauen, wie sich unser Urlaub gestaltet.

27.7.07 04:08, kommentieren

Top End

Nach der Uluru/Kata Tjuta und Kings Canyon Tour ging es mit dem auf dem "Track" (so wird der Stuart Highway von Adelaide nach Darwin genannt) 1500km gen Norden. Nach dem wir den "Tropic of Capricorn" ueberquert hatten, wurde es langsam waermer. Erster Stop sollte eine alte Telegrafenstation sein, die aber leider fuer Renovierungen geschlossen war. Deswegen sind wir weiter zu den Devils Marbles, Gesteinsformationen, die den Aborigines heilig sind. Teuflisch werden sie genannt, da in der Umgebung viele Pflanzen wachsen die fuer alle nicht-einheimischen Tiere giftig sind. Allerdings hatten die Devils Marbles nach den Eindruecken am Ayers Rock und den Olgas schon etwas an ihrem Charme verloren. Naechster Stop war Tennant Creek, auch eine alte Telegrafenstation, die aber jetzt 5km noerdlich der Stadt liegt. Der Legende nach war einst ein LKW mit Bier- und Lebensmittelvorraeten auf der Strecke liegen geblieben und anstatt die Vorraete in die Stadt zu transportieren, ist man typisch Aussie-like einfach zum LKW gewandert. Und das war 5km suedlich der Telegrafenstation.
Uebernachtet haben wir auf einer Outback-Cattlestation, was aber nicht weiter aufregend war.
Der naechste Tag bestand nur aus Fahren, bis wir in den Thermalquellen von Matarenka relaxen konnten. Den Abend haben wir in Katherine verbracht, das groesste Staedtchen zwischen Alice und Darwin.
Donnerstag haben wir den Katherine Gorge erkundet. Kanu fahren wollte ich nach dem Monstertrip an der Ostkueste nicht und die Bootstouren waren ausgebucht. Deswegen haben wir uns fuer eine Wanderung entschieden. Die erste war so steil bergauf, dass wir nach dem ersten Aussichtspunkt zurueckgekehrt sind. Mit der Faehre ans andere Ufer uebergesetzt, um einen gemuetlichen 1h-Return-Walk zu einem Wasserloch zu machen. Nach 40min durch trockene Steppe hatten wir immer noch kein Wasser gesehen und sind umgekehrt.
Auf dem Weg nach Darwin haben wir noch in einem oberkultigen Outbackpub angehalten in Daly Waters, uebrigens Heimat des ersten internationalen Flughafens in Australien, da die Flugzeuge auftanken mussten, um nach Sydney oder Melbourne zu kommen. Wie gesagt, der Pub. Von Thueringen-Flaggen, ueber D-Mark, Fuehrerscheine und IDs aus aller Herren Laender bis hin zu T-Shirts und BHs. So haben sich die Reisenden in Daly Waters verewigt.

3.7.07 02:47, kommentieren

Red Centre

Am Freitag bin ich nach 6 Wochen im kuehlen Perth im noch viel kaelteren (bei Nacht) Alice Springs angekommen. Ich habe mich erst ernsthaft gefragt, warum ich in Perth noch Rollkragenpullover angeschafft habe, aber wenn man nachts in 6 Kleidungsschichten schlafen soll, muss man schon was haben. Es waren fast Minusgrade nachts und nur Mittags konnte man den letzten Pullover ablegen. Die Olgas, Uluru und Kings Canyon habe ich jetzt auch gesehen. Da man die Sonnenaufgaenge ja nicht verpassen will, muss man dann schon um 5 zu Gange sein, um die Abfahrt nicht zu verpassen.

25.6.07 12:26, kommentieren

Narrogin und Mandurah

Mein Wochenende sollte sich ja eigentlich in Narrogin abspielen, doch kaum angekommen, sind wir nach Mandurah gefahren (was ja nur 75km von Perth weg ist). Dort haben wir bei eisigen Temperaturen in Hoehe von 20 Grad am Strand die Seele ein bissl baumeln lassen. Samstag Abend haben wir ein wenig die Partyszene ausgecheckt. Am Ende des Abends laeuft ein Policeman vorbei und fragt uns, ob wir gerade unser Auto im Hafen versenkt haetten??? Auf der Bootstour am Sonntagmorgen (wobei wir die letzte Cruisetour am Samstag gerade um 1 Minute verpasst haben) durch den Hafen und das Kanalsystem konnte man sich ein Auge holen, was aus dem einstigen Fischerdorf geworden ist. Luxussschloesser mit eigenem Boot vor der Haustuer und allein das Grundstueck kostet 2 Millionen (allerdings gibt es die Bestimmung, dass der Wert des Hauses den des Grundstuecks uebersteigen muss). Also kann man sich gut die Aahs und Oohs vorstellen. Attraktion war jedoch etwas anderes. Hunderte von Menschen "glotzten", wie das Auto vom Vorabend aus dem Hafenbecken gezogen wurde. Es ist doch ueberall das Gleiche

4.6.07 03:00, kommentieren